Heise Meldung zu Poker

Hier mal ein kleiner Auszug aus einer aktuellen heise Meldung:

Relativ einfach stellt sich die Situation im Vergleich dazu beim Pokern dar, wie Martin Jaschinski erläutert. Poker sei zumindest nach gängiger Rechtsauffassung ebenfalls ein Glücksspiel. “Damit ist eine Genehmigung für das Online-Pokern gegen Einsatz nötig – und ich wüsste nicht, dass die in Deutschland jemand hat.” Wer das Spiel online anbietet, mache das auf der Basis von “unbeachtlichen” Genehmigungen beispielsweise von Inselstaaten in der Karibik. Auch hier können Spieler somit im Prinzip wegen der Teilnahme an einem nicht erlaubten Glücksspiel belangt werden. Das Hauptproblem ist aber ein anderes, wie Ronny Jahn von der Verbraucherzentrale Berlin erläutert: im Fall eines Gewinns diesen auch einzustreichen, wenn sich der Anbieter querstellt. “Wenn es zum Streit darüber kommt, hat man rechtlich und praktisch keine Chance, das Geld einzutreiben.”

Viele der entsprechenden Anbieter seien zwar auf Mund-Propaganda angewiesen und daher auch zuverlässig, sagt Jaschinski. Trotzdem gebe es immer wieder Fälle, in denen Spieler in die Röhre schauen. Beispiele dafür finden sich beim Blick ins Netz. Denn bei aller Vorsicht, mit der Aussagen auf scheinbar unabhängigen Seiten oder in Foren zu genießen sind: Die vielen Treffer, die die Suche nach Schlagworten wie “Betrug” oder “Schwarze Schafe” im Zusammenhang mit Onlinepoker ergibt, sprechen eine deutliche Sprache.

Wenn man sich hier an die etwas größeren Pokerräume hält, sollte man eigentlich keine Probleme haben. Sollte hier etwas publik werden, wäre der Schaden hier vermutlich größer als der Gewinn durch eingezogenes Geld oder ähnliches. Aber wie immer gilt hier natürlich auch altes Holzauge sei wachsam. Also nie gutgläubig sein und am besten nicht zuviel Geld bei den Anbietern rumliegen lassen. Aber das hatten wir ja schon als Ratschlag bei Moneybooker Account gehacked.

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